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Amazon ändert Rückgaberichtlinien für Händler zum 19.4.17 – Anpassungsbedarf

Datum10.04.2017

VerfasserCarola Sieling

KategorieE-Commerce

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Last call! Amazon hat bereits am 22. März 2017 seine Rückgaberichtlinien für Selbstversender angepasst. Damit schreibt Amazon ab dem 19.04.2017 vor, dass Verkäufer: • Eine Widerrufsfrist bzw. zumindest freiwillige Rückgabemöglichkeit von 30 Tagen einräumen, • Bei Rücksendung einer Ware mit einem Kaufpreis größer 40,– Euro innerhalb von 14 Tagen sowie bei Rücksendung von Schuhen, Bekleidung und Handtaschen innerhalb von 30 Tagen, dort unabhängig vom Kaufpreis dem Käufer die Rücksendekosten erstatten, • Bei Produkten, die zwischen dem 1. November und dem 31. Dezember versandt werden, die Widerrufsfrist bis zum 31. Januar des Folgejahres erweitern bzw. eine freiwillige, entsprechend lange Rückgabemöglichkeit einräumen Sollte dies momentan noch nicht Inhalt Ihrer Rechtstexte bei Amazon (Widerrufsbelehrung/AGB) sein, besteht …

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Widerruf bei eBay – trotz korrekter Belehrung – auch nach mehreren Monaten möglich

Datum20.07.2015

VerfasserCarola Sieling

KategorieAllgemein, E-Commerce

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von Bianca Schillmöller und Carola Sieling Was war geschehen? Der Beklagte handelt u.a. bei eBay mit Haushaltswaren. Er kommt all seinen Informationspflichten nach und stellt unter seinem Händleraccount die korrekte Widerrufsbelehrung für seine Auktionen ein, die dann auch bei den jeweiligen Einzelauktionen angezeigt wird. Ebenfalls wird die Widerrufsbelehrung sodann auch durch die automatische Bestätigungs-E-Mail nach Auktionsende an den jeweiligen Käufer mit übersandt. Alles soweit gut und schön. Nun kam es jedoch zu einem Verkauf eines Wasserkochers auf der Plattform im Dezember 2013. Der Käufer war nach der Lieferung Anfang Februar 2014 mit dem Produkt nicht ganz einverstanden und machte diverse Mängel geltend und nahm letztendlich die Garantie des Herstellers – also nicht den …

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AG Lübbecke: zuviel bestellt – Widerruf ausgeschlossen!

Das Urteil Das Amtsgericht Lübbecke hat mit Urteil vom 7.6.2013 – Az. 3 C 139/13 entschieden, dass eine vertragliche, teilbare Leistung, welche per Fernabsatz bestellt wurde, nicht unbedingt widerrufen werden kann. Was war geschehen? Der Kläger hatte für seine Terrasse großzügig WPC-Dielen nach Längen und Stückzahlen bestellt und erklärte für solche, welche er nicht benötigte, innerhalb der gesetzlichen Frist den Widerruf. Er forderte den Betrag für die WPC-Dielen zurück, für welche er den Widerruf erklärt hat. Die Leistung war grundsätzlich teilbar und es handelte sich insbesondere nicht um eine Anfertigung nach Kundenwünschen! Nach Aufforderung zur Rücknahme und Rückzahlung des zuviel bezahlten Betrages und die diesbezügliche Ablehnung des Verkäufers reichte der Kläger über diesen …

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